BAföG-Bankdarlehen

Das BAföG-Bankdarlehen ist ein verzinsliches Darlehen für Studierende, die keinen Anspruch auf BAföG erheben können, beispielsweise bei Überschreitung der Regelstudienzeit.

Wer wird gefördert?

Gefördert werden Studierende, die kein BAföG erhalten, Studierende im Masterstudiengang und Studierende, die außerhalb der Regelstudienzeit studieren. Voraussetzung ist, dass sie bei Beginn des Ausbildungsabschnitts das 30. Lebensjahr nicht überschritten haben. Hierbei sind allerdings Ausnahmen möglich: Absolventinnen und Absolventen auf dem zweiten Bildungsweg, Berufstätige ohne formelle Hochschulzugangsberechtigung und Studierende, die die Ausbildung aus persönlichen oder familiären Gründen nicht vor ihrem 30. Lebensjahr beginnen konnten, können auch nach dem 30. Geburtstag noch ein BAföG-Bankdarlehen beantragen.

Studierende, die das BAföG-Bankdarlehen erhalten, können die ausgezahlten Beträge monatlich individuell wählen und mit anderen Einkünften wie zum Beispiel dem Bildungskredit kombinieren.

Wie läuft das Verfahren?

  • Anträge werden beim Amt für Ausbildungsförderung eingereicht und ähnlich wie die Formulare des BAföG-Erstantrags ausgefüllt.
  • Studierende erhalten die Vertragsunterlagen von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zusammen mit dem Bescheid des Amtes für Ausbildungsförderung.
  • Der Kreditvertrag wird innerhalb eines Monats unterzeichnet.

Die KfW bietet eine weiterführende Beratung an:

  • Telefon: +49 800 539 90 03
  • E-Mail: info@kfw.de

www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Studieren-Qualifizieren/Finanzierungsangebote/BAföG-Bankdarlehen-(170)